Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Helenas Töchter

Damenmode ist in aller Regel nicht das erste Thema, das einem in den Sinn kommt, wenn das Stichwort „griechische Antike“ fällt. Dabei gibt es auf dem Gebiet so einiges zu entdecken, wie Klaus Junker und Sina Tauchert in ihrem schönen Bildband Helenas Töchter beweisen. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Pantheon

Das Stichwort „antike Religionen“ beschwört Bilder bunter Götterwelten, prächtiger Tempel und blutiger Opferriten herauf. Um all das geht es in Jörg Rüpkes Pantheon nur am Rande. Was zunächst erstaunen mag, eröffnet einen frischen und ungewohnten Blick auf das Phänomen Religion und schärft auch das Verständnis dafür, dass vieles, was uns heute selbstverständlich und zeitlos erscheint, historisch gewachsen ist. Die neue Rezension ist hier zu finden.

Neu rezensiert: Lostage

Zeitenreigen und Beziehungsgeflechte, Scheußlichkeit und Schönheit, nicht zuletzt auch die Frage nach Normalität und Abweichen von der Norm – Tina Pruschmanns Debütroman Lostage hat einiges zu bieten und ist ein Leseerlebnis, das zum Nachdenken anregt. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: 1066

Jörg Peltzer ist nicht nur ein versierter Historiker, sondern auch ein begnadeter Erzähler: Sein 1066 liest sich passagenweise mitreißend wie ein Roman, und das ist nicht nur der Tatsache zu verdanken, dass mit der normannischen Eroberung Englands ein ohnehin spannendes Thema gewählt ist. Mehr über machthungrige mittelalterliche Herrscher rings um die Nordsee erfährt man in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Girls, Goddesses & Giants

In Mythen, Sagen und Märchen ist der Held ein Mann, während Frauen nur eine passive Rolle bleibt? Zuweilen ja – aber nicht immer. Wer etwas über die wilden Kriegerinnen, schlauen Trickstergöttinnen und tapferen kleinen Mädchen wissen möchte, die in der Überlieferung verschiedenster Kulturen gar nicht einmal so selten sind, ist mit Lari Dons charmantem Kinderbuch Girls, Goddesses & Giants gut beraten. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die Skythen

Kriegerische Nomaden, verstörende Begräbnisbräuche, aber nicht zuletzt auch eine berückend schöne Kunst – in den eurasischen Steppen gab es in der Antike einiges zu entdecken. Wer einen ersten Einstieg in die skythische Welt sucht, findet ihn in der kompakten Enführung des bekannten Prähistorikers Hermann Parzinger. Die neue Rezension ist hier zu finden.

Neu rezensiert: Im Schatten der Paläste

Der Titel Im Schatten der Paläste ist nicht ohne Mehrdeutigkeit. In Klaus Bringmanns lesenswertem Buch geht es um das, was sich nach und nach aus den Ruinen der mykenischen (Palast-)Kultur, mithin in deren Schatten, entwickelte. Zugleich aber standen die hier behandelten Epochen der griechischen Geschichte (die sogenannten „dunklen Jahrhunderte“ und die Archaik) auch in der öffentlichen Wahrnehmung lange im Schatten Mykenes einerseits und der klassischen und hellenistischen Antike andererseits. Höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert! Zur neuen Rezension geht es hier entlang.