Neu rezensiert: Füchse

Rotfüchse gehören zu den schönsten und interessantesten Tieren nicht nur der europäischen Fauna. Wie sie auch in Städten bzw. Stadtrandgebieten überleben, schildert Adele Brand am Beispiel Londons in Füchse. Unsere wilden Nachbarn, einem Buch, das zwar gut unterhält, aber auch seine Schwächen hat.

Die neue Rezension verbirgt sich hinter diesem Link.

Lesestoff: Der Schwanenjüngling

Achtung, freifliegende Schwanenleute! Auch der heutige Lesestoff ist kein in sich abgeschlossener Text, sondern ein Ausschnitt aus meinem Roman Rattenlied; dort bildet er eine Geschichte in der Geschichte, die von den bekannten Sagen und Märchen über Schwanenjungfrauen inspiriert ist.

Zur Erzählsituation: Der fahrende Sänger Audoin und der Bogenschütze Gorta, der aus einer steppennomadischen Kultur stammt, sind gemeinsam unterwegs. Da Gorta noch nicht lange in der Gegend ist und bedauert, die Geschichten seiner neuen Heimat nicht zu kennen, erzählt Audoin ihm eine örtliche Sage, nämlich die folgende.

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Lesestoff: Geisterreigen

Statt einer neuen Kurzgeschichte wie vor einer Woche gibt es heute als Lesestoff einen kleinen Ausschnitt aus meinem Roman Die Teeräuber. Die Stelle lässt sich als Ergänzung zur am letzten Mittwoch veröffentlichten Geschichte lesen, denn auch abseits davon, dass eine Richterin und ein ehemaliger Dieb ein eher unwahrscheinliches Paar sind, hat das Eheleben in einer Welt, in der Geister umgehen, potenzielle Tücken. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zum Kontext des Ausschnitts: Eine Bekannte hat Wulfilas Vater darum gebeten, zauberkräftige Runen in ihren Hühnerstall zu ritzen, um Raubtiere fernzuhalten, und er hat zugestimmt. Darüber entspinnt sich zwischen seinem Sohn und seiner Schwiegertochter folgendes Gespräch.

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Lesestoff: Eine gelbe Rose

In den anstrengenden Zeiten, die wir derzeit alle durchmachen, tut ein bisschen Lektüre zur Ablenkung vielleicht ganz gut. Deshalb gibt es heute im Blog etwas Neues – eine kleine Geschichte von mir, in der unter anderem auch der Namensgeber dieser Website auftritt.

Wer neugierig ist, was ich außer Rezensionen noch schreibe oder was zwischen meinen Romanen Tricontium und Die Teeräuber in Aquae Calicis passiert ist, findet hier die Antwort. Übrigens können auch alle, die Fantasy sonst nicht unbedingt gern lesen, beruhigt einen Versuch mit dieser Geschichte wagen, denn übernatürliche Elemente enthält sie bis auf einen handlichen Drachen nicht, und der beißt heute nicht, versprochen!

 

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Neu rezensiert: Die Griechen

Über die alten Griechen und auch über ihre Geistesgeschichte ist schon viel geschrieben worden, aber Edith Hall wählt in ihrem Buch Die Griechen und die Erfindung der Kultur einen ungewöhnlichen Ansatz: Sie verknüpft jeweils eine ihrer Ansicht nach für die Griechen prägende Besonderheit mit einer bestimmten Epoche.

Mehr darüber, wie gut diese Herangehensweise glückt, in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die Elfe vom Veitner Moor

Ein Buch, das mit einer Leiche im Moor beginnt? Nein – hier geht es weder um einen archäologischen Sachtext noch um einen Krimi der üblichen Sorte. Katja Angenents Debütroman Die Elfe vom Veitner Moor ist ein Fantasyabenteuer, in dem zwei ungleiche Heldinnen zwar nicht ganz die Welt, aber doch einen Teil davon retten und dabei auch einen sonderbaren Todesfall aufklären.

Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Von den Fischen in der Ostsee

Ob man beim derzeit noch eher trüben Frühlingsgrau große Lust auf einen Ausflug an die Ostsee hat, ist wohl Geschmackssache, aber Märchen und Sagen sind glücklicherweise nicht von Wetterbedingungen abhängig. In Albert Burkhardts Sammlung Von den Fischen an der Ostsee sind zahlreiche solche Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern zusammengetragen.

Viel Vergnügen mit der neuen Rezension!