Neu rezensiert: Otto von Freising

Otto von Freising ist den meisten Mittelalterinteressierten heute wohl vor allem als Geschichtsschreiber ein Begriff. Wie sehr jedoch neben den allgemeinen mentalitätshistorischen Strömungen des 12. Jahrhunderts auch seine individuellen Erfahrungen seine Haltung als Beobachter des Weltgeschehens prägten, macht man sich seltener bewusst. Joachim Ehlers rückt diesen Aspekt in seinem Buch Otto von Freising. Ein Intellektueller im Mittelalter in den Vordergrund. Mehr über die äußerst lesenwerte Biographie in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Unser Hof in der Bretagne

Charaktervolle Hühner, urwüchsige Landschaft, Kettensägeneinsatz unter erschwerten Bedingungen und die Tücken eines Umzugs nach Frankreich, wenn die Kenntnisse der Landessprache zunächst kaum über ein hoffnungsvolles Bien sûr hinausgehen: Regine Rompas Erfahrungsbericht Unser Hof in der Bretagne macht nicht nur Mut, sondern auch gute Laune. Zur neuen Rezension geht es hier entlang.

Neu rezensiert: Hochbegabt

Ratgeber zum Thema Hochbegabung gibt es viele. Nur wenige nähern sich dem Thema allerdings so sensibel wie Hochbegabt, das Buch des dänischen Psychologen Ole Kyed, das zwar eigentlich speziell für Eltern gedacht ist, aber auch anderen Interessierten viel zu bieten hat. Die neue Rezension wartet hinter diesem Link.

Neu rezensiert: Bretonische Verhältnisse

In den Sommer passt natürlich besonders gut ein Krimi, der Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Jean-Luc Bannalec entführt seine Leserinnen und Leser in Bretonische Verhältnisse in eine liebevoll beschriebene Bretagne, in der es einem sofort gefällt, auch wenn es mörderisch zugeht. Mehr zu dem erfolgreichen ersten Band der Serie um Kommissar Dupin in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Mérovingiens dans le Jura

Ein Abstecher in die Merowingerzeit kann nie schaden. Wer sich für Alltagsleben und Handwerkstechniken der Epoche interessiert, ist mit einem kurzen französischen Ausstellungsbegleitband gut beraten: In Mérovingiens dans le Jura erfährt man vieles, was in Büchern zur Ereignisgeschichte eher unter den Tisch fällt. Die neue Rezension wartet hier.

Neu rezensiert: Die Lilie in Kardinalrot

Auf dem Romansektor bleibt es auf Ardeija.de bei von Klassikern inspirierten Geschichten. Diesmal stammt das Original allerdings nicht von Jane Austen, sondern von Alexandre Dumas, dessen Drei Musketiere Maren von Strom in ihrem Roman Die Lilie in Kardinalrot unterhaltsam und augenzwinkernd, aber auch mit nachdenklichen Anklängen fortsetzt. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Heartstone

Stolz und Vorurteil und Drachen? Das hätte durchaus nett werden können – doch ein paar Fabelwesen und ein kräftiger Schuss Gewalttätigkeit allein machen die Handlung von Jane Austens Klassiker nicht unbedingt besser … Wer dennoch neugierig auf Elle Katharine Whites Heartstone ist, erfährt in der neuen Rezension, was es mit dem Roman auf sich hat.

Neu rezensiert: Welterbe Limes

Schon ein paar Wochen lang sind die Römer auf Ardeija.de sträflich vernachlässigt worden, und das ist natürlich auf die Dauer kein Zustand! Zum Ausgleich kommt hier die Rezension eines besonders lohnenden Bandes über das Leben an der römischen Maingrenze, der durch glänzend aufbereitetes Bildmaterial und auch für ein Laienpublikum gut verständliche Texte besticht. Bernd Steidls Welterbe Limes ist nur zu empfehlen – mehr darüber hier.

Werbung (nicht nur) in eigener Sache: Würfelglück

Ein neues Buch von mir ist zwar noch nicht erschienen, aber in einer kürzlich veröffentlichten Anthologie mit Beiträgen von siebzehn verschiedenen Autorinnen und Autoren bin ich mit einer Kurzgeschichte vertreten.

In Würfelglück steht zur Abwechslung einmal eine Figur im Mittelpunkt, die in meinen Geschichten bisher nur Auftritte als Antagonistin hatte: Skua die Rote, eine Wikingerin, mit der selbst an guten Tagen nicht zu spaßen ist – und ein guter Tag ist für sie ohnehin nur einer, an dem sie mindestens ein Kloster plündert oder ein paar Gegner außer Gefecht setzt.

Würfelglück zeigt Skua noch ganz am Anfang ihrer fragwürdigen Karriere, doch sie stellt schon hier unter Beweis, dass sie Spiele gewinnen und wilde Schlachten überstehen kann. Das alles hilft ihr jedoch herzlich wenig, als sie sich einer Walküre gegenübersieht, die – sehr zu Skuas Missvergnügen – eigentlich nur ihre Aufgabe erfüllen will und dabei auf tatkräftige Unterstützung hofft. Ob sich das Verhängnis noch abwenden lässt?

Einen Beitrag zur Anthologie beigesteuert hat übrigens auch Kassandra Sperl, deren Erstlingswerk Von Flüchen, Tod und Geisterspuk vor einigen Jahren auf Ardeija.de vorgestellt worden ist. In ihrer spannenden neuen Geschichte Schicksalswahl ist die junge Islind entschlossen, zu verhindern, dass ihr Geliebter Wolfgar sich unbedacht in einen Kampf stürzt, den er nicht gewinnen kann. Aber wenn die Mächte des Schicksals gegen einen sind, stehen die Aussichten schlecht, die eigenen Wünsche durchzusetzen – es sei denn, man scheut nicht vor einer Entscheidung zurück, deren Tragweite kaum abzuschätzen ist …

Wer neugierig geworden ist, sollte zu folgendem Buch greifen:

Alfons Th. Seeboth, Nicki P. Cook (Hrsg.): Yggdrasil der Weltenbaum. Valkyren, die Töchter Odins. Syke, Wölfchen Verlag, 2019, 270 Seiten.
ISBN: 9783943406726