Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Im schwarzen Wasser

Nach mehrjähriger Pause fügt Petra Oelker ihrer Reihe um die mit detektivischem Spürsinn begabte Komödiantin Rosina einen neuen Band hinzu: Im schwarzen Wasser führt in das Hamburg des Jahres 1774 und hat nicht nur einen Mordfall zu bieten, sondern auch liebevoll charakterisierte Figuren, einen gut recherchierten Hintergrund und einen nur am Rande beteiligten Rotmilan, der allein schon ein Grund ist, das Buch zu lesen.

Mehr über den spannenden Krimi in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Militärgeschichte des Mittelalters

Beim Stichwort Militärgeschichte des Mittelalters sieht man vermutlich zunächst einmal einen Ritter vor seinem inneren Auge. Dass solche schwer gepanzerten Reiterkrieger zwar eine Rolle spielten, aber selbst im Hochmittelalter immer nur ein Teil des Gesamtbilds waren, macht Martin Clauss in seiner kurzen Einführung zum Thema deutlich, die zwar viele interessante Informationen bietet, aber nicht unbedingt einen durchgängigen roten Faden hat.

Wer mehr wissen möchte, findet hier die neue Rezension.

Neu rezensiert: Das verlassene Haus

Während es mehrere Krimiserien gibt, aus denen ich gelegentlich gern einmal einen Band lese, ist die einzige, die mich in den letzten Jahren wirklich vorbehaltlos begeistert hat, Louise Pennys Reihe um Armand Gamache, der in Kanada ermittelt. Zu den klug aufgebauten und komplexen Geschichten um den Chief Inspector, der Bücher und gutes Essen liebt, zählt auch Das verlassene Haus, das die Stärken der Serie voll ausspielt.

Die neue Rezension verbirgt sich hier.

Neu rezensiert: Die Vandalen

Was man sich unter „Vandalen“ vorzustellen hat, weiß jeder – aber vermutlich denkt man erst einmal an die übertragene Bedeutung des Begriffs und nicht an die völkerwanderungszeitliche Gens, die diese Bezeichnung lange vor den Zerstörungswütigen späterer Jahrhunderte trug. Auch Konrad Vössing kommt in seiner lesenswerten Einführung Die Vandalen nicht darum herum, sich mit dem neuzeitlichen Vandalismusbegriff zu befassen, zeigt aber, dass die historischen Vandalen durchaus auch abseits ihrer eher mit Vorsicht zu genießenden modernen Namensvettern interessant sind.

Mehr über die Vandalen in der neuen Rezension.