Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Das verlassene Haus

Während es mehrere Krimiserien gibt, aus denen ich gelegentlich gern einmal einen Band lese, ist die einzige, die mich in den letzten Jahren wirklich vorbehaltlos begeistert hat, Louise Pennys Reihe um Armand Gamache, der in Kanada ermittelt. Zu den klug aufgebauten und komplexen Geschichten um den Chief Inspector, der Bücher und gutes Essen liebt, zählt auch Das verlassene Haus, das die Stärken der Serie voll ausspielt.

Die neue Rezension verbirgt sich hier.

Neu rezensiert: Die Vandalen

Was man sich unter „Vandalen“ vorzustellen hat, weiß jeder – aber vermutlich denkt man erst einmal an die übertragene Bedeutung des Begriffs und nicht an die völkerwanderungszeitliche Gens, die diese Bezeichnung lange vor den Zerstörungswütigen späterer Jahrhunderte trug. Auch Konrad Vössing kommt in seiner lesenswerten Einführung Die Vandalen nicht darum herum, sich mit dem neuzeitlichen Vandalismusbegriff zu befassen, zeigt aber, dass die historischen Vandalen durchaus auch abseits ihrer eher mit Vorsicht zu genießenden modernen Namensvettern interessant sind.

Mehr über die Vandalen in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die Geburt der mediterranen Welt

Bei diesen sommerlichen Temperaturen ist ein Abstecher in die Vor- und Frühgeschichte der Kulturen rund um das Mittelmeer genau das Richtige. Cyprian Broodbank legt mit Die Geburt der mediterranen Welt einen Jahrtausende umspannenden, aber dafür erstaunlich detailfreudigen Überblick vor.

Mehr über Seefahrer, Hausmäuse und weitere interessante Zeitgenossen in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die Architekten des Imperiums

Womit waren römische Soldaten eigentlich beschäftigt, wenn sie gerade nicht in den Kampf zogen oder Wache hielten? Zu ihren Tätigkeiten gehörte unter anderem die Arbeit an Bauprojekten unterschiedlichster Art. Ob sie damit Die Architekten des Imperiums schlechthin waren, wie der Titel des schönen Bildbands zum Thema von Gérard Coulon und Jean-Claude Golvin suggeriert, sei einmal dahingestellt. Auf alle Fälle gibt es zwischen Steinbrüchen, Aquädukten und Stadtgründungen eine Menge zu entdecken.

Klingt das verlockend? Mehr über das Buch in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Helle Tage, helle Nächte

Mitternachtssonne, Rentiere, Bergseen und uralte Traditionen einerseits, ländliche Idylle im deutschen Südwesten andererseits: Hiltrud Baier erzählt in Helle Tage, helle Nächte eine zweisträngige Geschichte um die kranke Anna und ihre nach einem neuen Lebenssinn suchende Nichte Frederike.

Warum der sommerliche Roman trotz einiger Qualitäten nicht bis ins letzte Detail überzeugt, erläutert die neue Rezension.