Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Das Versprechen, dich zu finden

Zugegeben: Der relativ nichtssagende Klappentext hätte mich wahrscheinlich nie auf Anne Youngsons Das Versprechen, dich zu finden aufmerksam werden lassen. Also wird es wohl Zeit, einmal Werbung für einen der Läden, aus denen ich meinen Lesestoff beziehe, zu machen – ohne die letzte „Lesezeit“ der Buchhandlung am Sand hätte ich diesen wunderbaren Roman wohl nie gekauft und verschlungen. Während Margret Kroll, die das Buch überzeugend wie immer vorstellte, allerdings meinte, sie habe trotz der Moorleiche begeistert weitergelesen, war „Moorleiche“ natürlich das Stichwort, das mich erst so richtig neugierig gemacht hat. Denn Das Versprechen, dich zu finden ist eine zarte Liebesgeschichte mit Moorleiche. Wie das zusammenpasst? Die Auflösung folgt in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die vergessene Römerschlacht

Der Begriff des Sensationsfunds wird in der Archäologie fast schon inflationär bemüht und darf in manchen Fällen getrost in Zweifel gezogen werden, aber für das römische Schlachtfeld am Harzhorn ist er tatsächlich angemessen: Hier warf der Nachweis, dass noch im 3. Jahrhundert römische Truppen tief in Niedersachsen aktiv waren, langgehegte Forschungsmeinungen über den Haufen. In welchen Kontext diese Vergessene Römerschlacht gehört, schildert Günther Moosbauer in einem ansprechenden Buch für ein allgemeines Publikum. Die neue Rezension ist hier zu finden.

Neu rezensiert: Ungeheuerlich

Als ebenso faszinierender wie bisweilen furchterregender Naturraum hat das Meer schon immer die menschliche Phantasie angeregt. In den Fluten vermutete man einst Ungeheuer aller Arten. Was neben Nixen und Seeschlangen in früheren Jahrhunderten noch alles unter der Oberfläche lauerte, stellt Erling Sandmo in einem sehr charmanten und unterhaltsamen Büchlein vor. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen

Bienen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken, und das Bienensterben zählt sicher zu den größten Umweltkrisen unserer Zeit. Dafür, dass diese Tiere solch eine immense Bedeutung für uns haben, wissen aber eigentlich die Wenigsten genug über sie. Abhilfe schaffen kann Helen Jukes wunderbarer Erfahrungsbericht Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen, der nicht nur viel Spannendes und Überraschendes über Bienen verrät, sondern auch den Blick auf das menschliche Leben und seine Licht- und Schattenseiten schärft. Alles Weitere über das Buch, das zu den schönsten Neuerscheinungen des Jahres zählt, in der aktuellen Rezension.

Neu rezensiert: Die seltsamsten Orte der Antike

Geschichte ist ohne die geographischen Räume, in denen sie sich abspielt (oder auch nur imaginiert wird), schlichtweg nicht vorstellbar. Darunter sind auch immer wieder ungewöhnliche Stätten. Zu ihnen will der Althistoriker Martin Zimmermann Interessierte in seinem neuesten Buch Die seltsamsten Orte der Antike führen. Darüber, wie gut das Vorhaben gelungen ist, informiert die neue Rezension.

Neu rezensiert: The Darkening Age

Zugegeben: Als Mediävistin ist man immer negativ voreingenommen, wenn ein Buch den Übergang von der Antike ins Mittelalter primär als Abgleiten in ein finsteres Zeitalter schildert. Dennoch war ich eigentlich bereit, mich von Catherine Nixeys The Darkening Age eines Besseren belehren zu lassen. Den Prozess der Christianisierung gewissermaßen aus der Perspektive der Verlierer zu erzählen, klingt schließlich nach einem interessanter Ansatz. Warum seine Umsetzung zu wünschen übrig lässt, erklärt die neue Rezension.

Neu rezensiert: One Pot Soulfood

Das Wetter soll in den nächsten Tagen kälter und ungemütlicher werden – Grund genug, an tröstliches warmes Essen zu denken und ein besonderes Kochbuch zu besprechen. In One Pot Soulfood finden sich aber nicht nur Gerichte, die den beginnenden Herbst angenehmer machen, sondern alle möglichen alltagstaugliche Rezepte mit Zutaten aus aller Welt. Wer mehr wissen möchte, findet hier die neue Rezension.

Neu rezensiert: Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen

Verlust, Trauer und Tod sind unausweichliche, aber gern verdrängte menschliche Erfahrungen. Barbara Imgrund stellt gerade sie in den Mittelpunkt ihres kurzen Romans Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen und findet einen ungewöhnlich optimistischen Blick auf vieles, was einen sonst häufig eher zurückscheuen lässt. Zur neuen Rezension geht es hier entlang.

Neu rezensiert: Lied des Lebens

Der Sommer ist schon fast vorbei, aber wer ihn noch ein wenig nachklingen lassen oder sich ganz einfach luftig-leicht in einen Dänemarkurlaub träumen möchte, findet in Ann-Kristin Vinterbergs Lied des Lebens die richtige Lektüre. Alle Details über den neuen Liebesroman, der sich entspannt weglesen lässt, in der neuen Rezension.