Romane und Geschichten

Spatzengroße Greifen, gesprächige Gespenster, wortkarge Trolle, undurchsichtige Zauberer, glücklose Diebe, weitgereiste Kriegerinnen, ein sehr handlicher Drache und intrigante Vögte, die in einem zur Burg umfunktionierten Amphitheater residieren – sie alle finden sich in meinen Geschichten.

Den besten Einstieg in diese bunte Welt bietet wahrscheinlich der Roman Tricontium (ISBN: 978-3739239743):

Gerechtigkeit ist oft nicht mehr als ein frommer Wunsch – das weiß Herrad, die Richterin, die mit ihrer Versetzung in das abgelegene Tricontium hadert, ebenso gut wie Ardeija, der drachenzähmende Hauptmann ihrer Krieger, oder Wulfila, der Dieb, der Jahre nach seiner Verurteilung unerwartet wieder in ihr Leben tritt. Doch als sich in den Grenzlanden Geisterspuk und gewaltsame Übergriffe zu häufen beginnen, wollen die drei nicht tatenlos zusehen, auch wenn bald keine Menge Tee mehr ausreicht, um gelassen zu bleiben. Denn die Hintergründe der rätselhaften Vorgänge scheinen in einer Zeit zu liegen, die alle gern vergessen würden: Den düsteren Tagen des Bürgerkriegs …

Als Leseprobe ist das erste Kapitel hier zu finden. (PDF) Eine kleine Kurzgeschichte, die verrät, was einige Zeit nach dem Ende von Tricontium geschieht, kann man direkt in meinem Blog lesen.

Greifen, Grabraub und Gelichter (ISBN: 978-3739220130) ist eine Sammlung mehrerer Geschichten unterschiedlicher Länge, die in derselben Welt wie Tricontium angesiedelt sind und teilweise auch aus dem Roman bekannte Figuren aufgreifen:

Kleine Greifen haben ein gutes Gespür dafür, wo Futter und Wärme zu finden sind – und das kann nicht schaden in einer Welt, in der Kriegerinnen und Diebe gleichermaßen gefährlich leben, kein einziges Weihnachtsfest in frommer Besinnlichkeit verläuft und auch die Totenruhe nicht ungestört bleibt, wenn es nicht umgekehrt die Toten selbst sind, die gerade die Ruhe stören …
Fünf Geschichten laden ein zu einem Ausflug (nicht nur) nach Aquae Calicis.

Ein wenig mehr über diesen Band ist in meinem Blogbeitrag zu seinem Erscheinen zu erfahren. Eine Leseprobe mit dem Anfang der in Greifen, Grabraub und Gelichter enthaltenen Geschichte Der Weg ins andere Land lässt sich hier herunterladen. (PDF)

Wie es mit Lucardis, Asa, Gorta und den anderen Figuren aus dem Weg ins andere Land weitergeht, erfährt man in dem Roman Rattenlied (ISBN: 978-3746013039), den man allerdings auch unabhängig von der Geschichte lesen kann:

Das Abenteuer ist vorbei, zumindest wenn es nach der Kriegerin Lucardis geht. Nach einer gefahrvollen Reise hat sie genug damit zu tun, in ihrer Heimat wieder Fuß zu fassen. Doch als sie ein Pferd, das ihr nicht gehört, gegen einen versklavten Sänger eintauscht, steht sie bald vor ganz neuen Schwierigkeiten. Denn mit Audoin hat es mehr auf sich, als er selbst ahnt, und so bekommen es die beiden nicht allein mit hungrigen Greifen, einem Fluch und ungesühntem Unrecht zu tun, sondern auch mit der berüchtigten Söldnerin, die sich Ratte nennt.

Neben kleinen Greifen sind natürlich auch wieder Gespenster und Trolle mit von der Partie, daneben auch ein Birkenhörnchen, und einige aus Tricontium bekannte Gestalten haben kurze Gastauftritte. Eine Leseprobe ist hier vorhanden (PDF).

Den Bogen zurück zu Tricontium schlägt der Roman Die Teeräuber (ISBN: 978-3750413702), eine allerdings durchaus unabhängig vom ersten Band zu lesende Fortsetzung:

Schmuggel, Teeraub und versuchter Mord – all das ist für Richterin Herrad leider nichts Ungewöhnliches. Diesmal allerdings sind die Hauptverdächtigen alte Bekannte ihres Mannes Wulfila. So droht bald die Vergangenheit die Gegenwart zu überschatten, während sich Gespenster in die Welt der Lebenden einmischen und immer mehr darauf hindeutet, dass vielleicht sogar Dämonen die Hörner im Spiel haben …

Auch Ratte, Audoin und das Birkenhörnchen aus dem Rattenlied spielen in den Teeräubern am Rande eine Rolle. Wie immer gibt es natürlich auch in diesem Fall eine Leseprobe (PDF).

In zwei Anthologien und einer Zeitschrift bin ich mit jeweils einem Beitrag vertreten:

Götter, Molche Drachenzähmer: Vier phantastische Geschichten (ISBN: 978-1481207669)

In meiner Geschichte Die Seherin von Morlund geht es einmal mehr um Gespenster, aber diesmal sind es wilde Wikinger beiderlei Geschlechts, die es unversehens mit den Geistern zu tun bekommen.

Yggdrasil der Weltenbaum: Valkyren, die Töchter Odins (ISBN: 978-3943406726)

Völlig gespensterfrei ist dagegen Würfelglück. Die junge Kriegerin Skua ist im Spiel wie im Kampf eine ernstzunehmende Gegnerin – aber ob das genügt, sie auch aus der Begegnung mit einer Walküre siegreich hervorgehen zu lassen?

Swords and Sorcery Magazine (Issue 94 / November 2019)

Wahrscheinlich muss ich gar nicht erst erwähnen, dass auch in Songs for Fools and Children, der einzigen Geschichte, die ich bisher auf Englisch veröffentlicht habe, Wikinger auftreten – darunter auch zwei, die sich gut mit Gespenstern auskennen, was sich in einer eigentlich traurigen Situation nach dem Kampf zweier Geschwister um ihr Erbe als ungeahnt nützlich erweist …

Anders als meine übrigen Kurzgeschichten ist Songs for Fools and Children frei im Internet zugänglich und hinter diesem Link zu finden.