Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Theoderich der Große

„Nicht ein Knochen war in diesem Schuft!“ Mit diesem markigen Spruch soll der Überlieferung nach der gotische König Theoderich die soeben eigenhändig eiskalt durchgeführte Ermordung seines Konkurrenten Odoaker kommentiert haben, und es ist auch diese ebenso schockierende wie einprägsame Szene, mit der Hans-Ulrich Wiemer die Hauptperson seiner Biographie Theoderich der Große die Bühne betreten lässt. Doch Theoderich war mehr als ein schwertschwingender Gewalttäter, und wer sich ihm annähern will, findet in dem überzeugenden Band viele Perspektiven, aus denen sich der Gotenherrscher betrachten lässt. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Wie klone ich ein Mammut?

Das Jahr 2019 beginnt mit einer gewichtigen Frage: Wie klone ich ein Mammut? Unter diesem Titel gibt die schwedische Wissenschaftsjournalistin Torill Kornfeldt einen breitgefächerten Überblick über allerlei Versuche, Tierarten entweder nach ihrem Aussterben wiederauferstehen zu lassen oder aber noch in letzter Sekunde vor dem Verschwinden zu bewahren. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Antike. 100 Seiten

Mit einem kleinen Büchlein zum Thema Antike verabschiedet sich Ardeija.de in die Winterpause und wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019, das hoffentlich wieder viel spannende Lektüre bringt. Im neuen Jahr geht es hier weiter – und die letzte Rezension des alten Jahres über Holger Sonnabends Antike wartet hinter diesem Link.

Neu rezensiert: Das Versprechen, dich zu finden

Zugegeben: Der relativ nichtssagende Klappentext hätte mich wahrscheinlich nie auf Anne Youngsons Das Versprechen, dich zu finden aufmerksam werden lassen. Also wird es wohl Zeit, einmal Werbung für einen der Läden, aus denen ich meinen Lesestoff beziehe, zu machen – ohne die letzte „Lesezeit“ der Buchhandlung am Sand hätte ich diesen wunderbaren Roman wohl nie gekauft und verschlungen. Während Margret Kroll, die das Buch überzeugend wie immer vorstellte, allerdings meinte, sie habe trotz der Moorleiche begeistert weitergelesen, war „Moorleiche“ natürlich das Stichwort, das mich erst so richtig neugierig gemacht hat. Denn Das Versprechen, dich zu finden ist eine zarte Liebesgeschichte mit Moorleiche. Wie das zusammenpasst? Die Auflösung folgt in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die vergessene Römerschlacht

Der Begriff des Sensationsfunds wird in der Archäologie fast schon inflationär bemüht und darf in manchen Fällen getrost in Zweifel gezogen werden, aber für das römische Schlachtfeld am Harzhorn ist er tatsächlich angemessen: Hier warf der Nachweis, dass noch im 3. Jahrhundert römische Truppen tief in Niedersachsen aktiv waren, langgehegte Forschungsmeinungen über den Haufen. In welchen Kontext diese Vergessene Römerschlacht gehört, schildert Günther Moosbauer in einem ansprechenden Buch für ein allgemeines Publikum. Die neue Rezension ist hier zu finden.

Neu rezensiert: Ungeheuerlich

Als ebenso faszinierender wie bisweilen furchterregender Naturraum hat das Meer schon immer die menschliche Phantasie angeregt. In den Fluten vermutete man einst Ungeheuer aller Arten. Was neben Nixen und Seeschlangen in früheren Jahrhunderten noch alles unter der Oberfläche lauerte, stellt Erling Sandmo in einem sehr charmanten und unterhaltsamen Büchlein vor. Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen

Bienen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken, und das Bienensterben zählt sicher zu den größten Umweltkrisen unserer Zeit. Dafür, dass diese Tiere solch eine immense Bedeutung für uns haben, wissen aber eigentlich die Wenigsten genug über sie. Abhilfe schaffen kann Helen Jukes wunderbarer Erfahrungsbericht Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen, der nicht nur viel Spannendes und Überraschendes über Bienen verrät, sondern auch den Blick auf das menschliche Leben und seine Licht- und Schattenseiten schärft. Alles Weitere über das Buch, das zu den schönsten Neuerscheinungen des Jahres zählt, in der aktuellen Rezension.

Neu rezensiert: Die seltsamsten Orte der Antike

Geschichte ist ohne die geographischen Räume, in denen sie sich abspielt (oder auch nur imaginiert wird), schlichtweg nicht vorstellbar. Darunter sind auch immer wieder ungewöhnliche Stätten. Zu ihnen will der Althistoriker Martin Zimmermann Interessierte in seinem neuesten Buch Die seltsamsten Orte der Antike führen. Darüber, wie gut das Vorhaben gelungen ist, informiert die neue Rezension.