Archiv der Kategorie: Lesestoff

Lesestoff: Frühstück im Freien

Nach zwei eher ernsten Lesestoff-Beiträgen wird es höchste Zeit, dass auch einmal wieder etwas Lustiges passiert, nicht wahr?

Der heutige Textausschnitt stammt aus meinem Roman Rattenlied und zeigt, dass ein Frühstück im Freien deutlich interessanter wird, wenn man dabei die lokale Fauna aus nächster Nähe beobachten kann. Zumindest finden das Lucardis, die Schwertmeisterin auf dem Schwanenhof, und Alfreda alias Ratte, einer Söldnerin, die nicht ganz freiwillig dort zu Gast ist. Also auf zu Tee, Haferbrei und Steppengreifen!

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Lesestoff: Eine entfallene Szene (Tricontium)

Diese Woche kommt der Lesestoff mit einem Tag Verspätung, aber zum Ausgleich dafür ist es auch kein schon veröffentlichter Buchausschnitt, sondern eine Szene aus Tricontium, die seinerzeit einem Kürzungsdurchgang zum Opfer gefallen ist. Thematisch schließt sie an den Text von letzter Woche an, in dem Wulf, Oshelm und ganz am Rande auch Aslak schon aufgetreten sind.

Als Wulf einige Zeit später erkrankt, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Oshelm und Aslak, als dieser dem Schreiber vorwirft, Wulf würde ihn doch wohl nur um den Preis sexueller Gefälligkeiten beschützen. Als Oshelm Wulf davon berichtet, entspinnt sich folgendes Gespräch.

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Lesestoff: Schwierige Zeiten

Wie letzte Woche ist der heutige Mittwochs-Lesestoff ein Ausschnitt aus Tricontium. Diesmal geht es um die mögliche Bewältigung schwieriger Zeiten durch Lektüre – oder zumindest ein diesbezügliches Gespräch, das Wulfilas Vater Wulf mit einem neuen Bekannten führt, als er sich nach einem blutigen Bürgerkrieg, in dem er auf der Verliererseite gestanden hat, als Gefangener in den Steinbrüchen von Mons Arbuini wiederfindet.

Trotz des eher tristen Themas viel Vergnügen beim Lesen (und eine aufrichtige Entschuldigung an Boethius, der hier etwas respektlos behandelt wird)!

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Lesestoff: Caesars Weisheit

In den Lesestoff-Beiträgen der letzten Wochen sind ja schon mehrfach Herrad und Wulfila aufgetaucht oder zumindest erwähnt worden (hier und hier). Wer wissen möchte, wie die Richterin und der Dieb überhaupt ein Paar geworden sind, muss zu meinem ersten Roman Tricontium greifen, aus dem dann auch der heutige Mittwochslesestoff stammt. In der folgenden Szene begegnen die beiden sich gerade zum ersten Mal wieder, nachdem sie sich einige Jahre zuvor unter eher unglücklichen Umständen kennengelernt haben.

Diesmal kommt auch ein bisschen Latein im Text vor, daher kurz zur Erklärung:

Deo gratias – Gott sei Dank

Fere libenter homines id quod volunt credunt – Die Menschen glauben ganz gern das, was sie wollen (Caesar, De bello Gallico, 3,18; das Zitat ist hier aber zugegebenermaßen arg aus dem Kontext gerissen)

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Lesestoff: Hasenfrau

Und weiter geht es mit dem Mittwochs-Lesestoff. Passend zum nahenden Osterfest gibt es diese Woche (Greifen-)Küken und eine Hasenfrau, die gar nicht weiß, dass sie eine ist.

Der letzte Woche schon am Rande erwähnte Steppennomade Gorta hat seinen ersten Auftritt nicht im Rattenlied, sondern in der Erzählung Der Weg ins andere Land, die in meiner Kurzgeschichtensammlung Greifen, Grabraub und Gelichter zu finden ist. Ein kleiner Ausschnitt daraus (S. 169-170) bildet den heutigen Lesestoff.

Gorta ist mit seinem Ziehsohn Sagai auf der Flucht vor Verfolgern und muss sich auf dem Dachboden seiner Schwester Tabiti, die einen Mann aus der Stadt geheiratet hat, verstecken. Dass er dort nicht von seinen Feinden entdeckt wird, hat er nur der schnellen Reaktion der aus dem fernen Westen stammenden Schreiberin Hortensia zu verdanken, die ebenfalls bei Tabiti zu Gast ist und einen Krieger, der auf der Suche nach Gorta vorbeikommt, gekonnt hinters Licht führt. Als die Gefahr erst einmal überstanden ist, geht es folgendermaßen weiter.

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Lesestoff: Der Schwanenjüngling

Achtung, freifliegende Schwanenleute! Auch der heutige Lesestoff ist kein in sich abgeschlossener Text, sondern ein Ausschnitt aus meinem Roman Rattenlied; dort bildet er eine Geschichte in der Geschichte, die von den bekannten Sagen und Märchen über Schwanenjungfrauen inspiriert ist.

Zur Erzählsituation: Der fahrende Sänger Audoin und der Bogenschütze Gorta, der aus einer steppennomadischen Kultur stammt, sind gemeinsam unterwegs. Da Gorta noch nicht lange in der Gegend ist und bedauert, die Geschichten seiner neuen Heimat nicht zu kennen, erzählt Audoin ihm eine örtliche Sage, nämlich die folgende.

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Lesestoff: Geisterreigen

Statt einer neuen Kurzgeschichte wie vor einer Woche gibt es heute als Lesestoff einen kleinen Ausschnitt aus meinem Roman Die Teeräuber. Die Stelle lässt sich als Ergänzung zur am letzten Mittwoch veröffentlichten Geschichte lesen, denn auch abseits davon, dass eine Richterin und ein ehemaliger Dieb ein eher unwahrscheinliches Paar sind, hat das Eheleben in einer Welt, in der Geister umgehen, potenzielle Tücken. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zum Kontext des Ausschnitts: Eine Bekannte hat Wulfilas Vater darum gebeten, zauberkräftige Runen in ihren Hühnerstall zu ritzen, um Raubtiere fernzuhalten, und er hat zugestimmt. Darüber entspinnt sich zwischen seinem Sohn und seiner Schwiegertochter folgendes Gespräch.

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Lesestoff: Eine gelbe Rose

In den anstrengenden Zeiten, die wir derzeit alle durchmachen, tut ein bisschen Lektüre zur Ablenkung vielleicht ganz gut. Deshalb gibt es heute im Blog etwas Neues – eine kleine Geschichte von mir, in der unter anderem auch der Namensgeber dieser Website auftritt.

Wer neugierig ist, was ich außer Rezensionen noch schreibe oder was zwischen meinen Romanen Tricontium und Die Teeräuber in Aquae Calicis passiert ist, findet hier die Antwort. Übrigens können auch alle, die Fantasy sonst nicht unbedingt gern lesen, beruhigt einen Versuch mit dieser Geschichte wagen, denn übernatürliche Elemente enthält sie bis auf einen handlichen Drachen nicht, und der beißt heute nicht, versprochen!

 

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