Archiv der Kategorie: Neu rezensiert

Neu rezensiert: Schlangen und Stein

In gewisser Weise bleibt auch die neue Rezension bei der Antike, aber hier kommt kein Sachbuch, sondern ein Fantasyroman, der sich den Mythos um die Gorgo Medusa zum Ausgangspunkt nimmt und ihn mit aktueller Gesellschaftskritik anreichert. James A. Sullivans neues Buch Schlangen und Stein schickt eine Teilreinkarnation der von Perseus Getöteten mit einer Schar von Gargoyles und einem hilfreichen Magier auf eine wilde Tour durch halb Europa.

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Neu rezensiert: Triumvirat

Über die Schlussphase der römischen Republik ist schon viel geschrieben worden, aber Markus Schauer wählt einen ungewöhnlichen und besonders lebendigen Weg, um sich dem für sein Buch titelgebenden Triumvirat aus Caesar, Pompeius und Crassus anzunähern.

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Neu rezensiert: Die Geheimnisse des Tibers

Rom liegt am Tiber, so viel ist bekannt – wie sehr die Stadt aber durch den Fluss geprägt wurde (und ihn auch umgekehrt wieder prägte), gerät über andere Aspekte ihrer Geschichte und Kultur oft etwas aus dem Blick. Birgit Schönau dagegen lässt den Fluss in ihrem ebenso kenntnisreichen wie unterhaltsamen Buch Die Geheimnisse des Tibers in der wohlverdienten Hauptrolle auftreten.

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Neu rezensiert: Ich, Helene Kottannerin

Autobiographische Texte aus dem 15. Jahrhundert sind nicht allzu häufig, von Frauen verfasste noch weitaus rarer. Eines der wenigen Beispiele ist der Bericht der Kammerfrau Helene Kottannerin darüber, wie sie in bester Absicht die ungarische Krone stahl. Was eher nach einem Abenteuerroman klingt, ist gleichwohl eine ernstzunehmende Quelle, die von den Historikerinnen Julia Burkhardt und Christina Lutter nicht nur ins Neuhochdeutsche übersetzt, sondern auch in ihren geschichtlichen Kontext eingeordnet wird und sich ausgesprochen unterhaltsam liest.

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Neu rezensiert: Februar 33

Gelegentlich stößt man auf ein Buch, von dem man sich wünscht, dass möglichst viele Menschen es lesen. Uwe Wittstocks Februar 33 – eine in ihrer Unmittelbarkeit beklemmende Schilderung der Auswirkungen der nationalsozialistischen Machtübernahme auf die literarische Welt Deutschlands – gehört für mich dazu.

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Neu rezensiert: Der Tod der Tribune

Ein lesenswertes historisches Sachbuch steht im Mittelpunkt der neuen Rezension. Der Tod der Tribune von Charlotte Schubert befasst sich mit – so der Untertitel – Leben und Sterben des Tiberius und Caius Gracchus, greift aber thematisch immer wieder auch über das Brüderpaar hinaus und bettet dessen Handeln und Nachwirkung in einen größeren Kontext ein.

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Neu rezensiert: TickTackTakTik

Wer Annette van den Berghs spezielle Art, mit Sprache zu spielen und das moderne (Künstler-)Leben zu sezieren, bisher nur aus ihren kurzen Geschichten kennt, kann in TickTackTakTik feststellen, dass ihre besondere Erzählweise auch auf Romanlänge funktioniert.

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