Archiv des Autors: Ardeija

Neu rezensiert: Die Alpen

Zu einem kurzen Abstecher in Die Alpen – so der Titel der natur- und kulturhistorischen Einführung von Hansjörg Küster – lädt die letzte Rezension in diesem Jahr ein.

Ardeija.de geht danach wie gewohnt in die Weihnachts- und Winterpause.

Allen Leseratten und Bücherwürmern angenehme Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Werbung in eigener Sache: Hechte, Mond und Sterne

Cover: Daniela Dietz

Statt der nächsten Rezension kommt heute ein bisschen Werbung (nicht nur) in eigener Sache: Es gibt eine neue Geschichte von mir, allerdings diesmal nicht zum Lesen, sondern zum Hören.

Daniela Dietz hat Hechte, Mond und Sterne für ihren Geschichten-Podcast Erlesenes eingesprochen und erweckt die Figuren mit viel Verve ganz wunderbar zum Leben.

Die Wikingerin Skadi ist nach ihren nicht allzu erfolgreichen Fahrten mit Mann und Stieftochter in Haithabu sesshaft geworden. Die Last des grauen Alltags ist für sie oft erdrückend, und als hätte sie nicht schon genug Sorgen, sieht sie sich unversehens mit einem verletzten Frosch konfrontiert, den sie nicht so einfach wieder loswerden kann, handelt es sich doch um eine ganz besondere Fröschin.

Wer meine Kurzgeschichte Die Seherin von Morlund (in: Götter, Molche, Drachenzähmer, ISBN: 978-1481207669, S. 75-117) gelesen hat, wird hier einige alte Bekannte wiedertreffen. Aber um Spaß an Hechte, Mond und Sterne zu haben, muss man den älteren Text nicht kennen.

Neugierig geworden?

Die Hörfassung von Hechte, Mond und Sterne ist hier zu finden: Erlesenes Folge 8

Außerdem lässt sich der Podcast natürlich über die üblichen Dienste abrufen, z.B. bei Spotify, Deezer oder Apple Podcasts.

Wer angetan von Daniela Dietz‘ Art des Vorlesens ist, sollte sich unbedingt auch weitere Folgen ihres Podcasts anhören, denn es gibt eine bunte Mischung spannender und unterhaltsamer Geschichten zu entdecken!

 

 

Neu rezensiert: Return of the Thief

Die erste Rezension im Dezember befasst sich mit einem Roman: Megan Whalen Turner kehrt ein letztes Mal in ihr phantastisch überformtes Griechenland zurück, um in Return of the Thief ihre Version der Perserkriege zu schildern.

Mehr über den Abschluss der Reihe The Queen’s Thief in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Gebrannte Erde

Wir bleiben in der Antike, aber um Religion geht es diesmal allenfalls am Rande. Stattdessen steht in der neuen Rezension etwas Handfestes im Mittelpunkt, nämlich antike Keramik. Wer einen Leitfaden durch die verwirrende Fülle von Gefäßtypen sucht oder mehr darüber wissen möchte, wie etwa eine römische Töpferwerkstatt organisiert war, findet in Wolfram Letzners Einführung Gebrannte Erde die nötigen Informationen.

Hinter diesem Link ist mehr über das Buch zu lesen.

Neu rezensiert: Das Dezernat für heikle Fälle

Wieder einmal ein Krimi, aber keiner von der sonderlich blutigen Sorte: Das Dezernat für heikle Fälle von Alexander McCall Smith befasst sich nicht mit Mord, sondern mit allerlei anderen großen und kleinen Vergehen, die humoristisch die ganze Skurrilität des menschlichen Alltags widerspiegeln.

Ob sich die Lektüre lohnt, erfährt man in der neuen Rezension.

Hörtipp: Herbstgedichte mit Heike Baller

Heike Ballers HörBar, in der sie online Gedichte vorliest, habe ich  in einem älteren Beitrag schon einmal vorgestellt. Nun ist mit einer Reihe von Herbstgedichten ein besonders schöner Reigen von Poesie hinzugekommen, der in diesen in mehr als einer Hinsicht trüben Tagen nicht nur wohligen Hörgenuss schenkt, sondern auch Denkanstöße bietet. Wer lieber jahreszeitenunabhängig Gedichten lauscht, kann seit einiger Zeit übrigens auch Katzengedichte von Heike Baller vorgetragen hören.

Wie immer zeigt sich dabei, dass es noch einmal etwas ganz anderes ist, zum Zuhörer oder zur Zuhörerin eines Gedichts zu werden, als es selbst zu lesen. Die Interpretation, die in Betonung und Klangfarbe unweigerlich mit einfließt, hilft einem oft, eigentlich schon vertraute Texte (gerade unter den Herbstgedichten sind mehrere recht bekannte) noch einmal unter ganz neuen Gesichtspunkten auf sich wirken zu lassen. Beide Gedichtpotpourris beweisen übrigens wieder einmal, dass Heike Baller als Rilke-Vorleserin die Idealbesetzung ist – seine Sprache und ihre Stimme harmonieren einfach wunderbar.

Wer sich neben dem reinen Hörvergnügen auch noch ein paar Hintergründe gönnen möchte, findet bei Heike Baller übrigens auch noch einen vor einigen Jahren erschienenen Blogbeitrag mit klugen Überlegungen zu den Herbstgedichten, in denen Düsternis, Trost und Heiterkeit oft nahe beieinanderliegen.