Archiv des Autors: Ardeija

Fanart zu „Tricontium“

Der gestrige Abend hat eine wunderschöne Überraschung gebracht: Die Künstlerin Sumire, die sonst vor allem im Rollenspielbereich aktiv ist, hat Fanart zu Tricontium gezeichnet. Das hat mich gefreut und tief berührt, nicht nur, weil es mir viel bedeutet, dass eine Geschichte von mir jemanden zu einem Kunstwerk anregt, oder weil das Bild, wie man sieht, ausgesprochen gelungen ist.

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung von Sumire zeigt den Kopf und Teile des nackten Oberkörpers eines schlafend auf der Seite liegenden jungen Mannes mit leicht geöffnetem Mund und zerzaustem, welligem längerem Haar, das partiell sein von einer Narbe entstelltes rechtes Auge verdeckt. An seinem Körper sind allerlei Narben zu erkennen, an seinem Handgelenk ein T-förmiges Brandmal. Hinter ihm befindet sich ein wuscheliger, ebenfalls einäugiger Wolf mit narbigem rechten Ohr und freundlichem Gesichtsausdruck. Der Wolf lässt den Kopf auf dem Rücken des Mannes ruhen. In der rechten unteren Ecke ein Künstlermonogramm (als "KP" oder "KR" zu lesen) mit der Jahreszahl 25.

„Wulfila“ von Sumire (pen-and-pinsel.de)

Vielmehr spielt mit hinein, dass gerade Tricontium zur Inspirationsquelle geworden ist, ein Buch, an dem ich nach all den Jahren immer noch hänge (und das nur zum Teil, weil es das erste überhaupt war, das ich über „die Herrad-Gang“, wie meine Mutter mein wiederkehrendes Figurenensemble augenzwinkernd nennt, geschrieben habe), und dass es eine Darstellung von Wulfila ist, mit dem ich mich besonders gern beschäftige. Die Zeichnung ist mir auf alle Fälle ein Ansporn, ihm in der nächsten Geschichte wieder etwas mehr zu tun zu geben als im letzten Buch.

Auch an dieser Stelle also noch einmal vielen herzlichen Dank dafür!

Neu rezensiert: Ségurant

Erec, Iwein, Parzival … Artusritter gibt es so manche, aber wer hätte gedacht, dass noch im 21. Jahrhundert ein weiterer unversehens wieder aus der Versenkung auftauchen würde? Der von dem Mediävisten Emanuele Arioli neu entdeckte mittelalterliche Artusroman Ségurant hat einen eher speziellen Helden mit großem Appetit und einem schier unlösbaren Drachenproblem zu bieten.

Hinein ins Abenteuer geht es in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Tod im Mariendom

Der Titel Tod im Mariendom lässt vielleicht zuerst an einen Krimi denken, aber das trifft nicht zu: Grausige Todesfälle gibt es zwar durchaus in dem Roman von Martin Schemm, aber er erzählt vor allem eine Geistergeschichte aus dem alten Hamburg.

Mehr darüber in der neuen Rezension.

Werbung in eigener Sache: Oktoberperlen

Ab sofort ist mein neues Buch Oktoberperlen als Taschenbuch im Buchhandel erhältlich. Die Geschichte spielt einige Monate nach dem Roman Der Torfschuppenmord, lässt sich aber auch unabhängig davon lesen.

Cover des Buchs "Oktoberperlen", das mehrere Glasperlen und in der unteren rechten Ecke den Strand überspülendes, blaues Meerwasser zeigt.

Cover: Sameena Jehanzeb

Die kleine Erzählung hat die Besonderheit, dass diesmal stärker als sonst eine einzige Figur im Mittelpunkt steht:

Söldner. Spion. Sträfling.

Ivar von Lunde führt ein bewegtes Leben, bis er im beschaulichen Castra Nova als Schreiber noch einmal von vorn beginnt. Doch eine Vergangenheit wie seine lässt sich nicht einfach abschütteln. So bekommt er es an einem stürmischen Herbsttag mit gleich mehreren alten Bekannten zu tun und muss sich die Frage stellen, wer er selbst inzwischen ist.

Wer wissen möchte, welche Antwort Ivar darauf findet und was ein Falke, ein in der Ostsee versunkenes Schiff, ein Paar Stiefel und reichlich Tee damit zu tun haben, muss zu dem neuen Buch greifen. Eine Leseprobe daraus ist hier zu finden.

Maike Claußnitzer: Oktoberperlen. Norderstedt, Books on Demand, 2025, 164 Seiten.
ISBN: 978-3-7693-1243-0
10,00 Euro

Sobald auch das E-Book erhältlich ist, weise ich in einem weiteren Blogbeitrag darauf hin.

Neu rezensiert: Das Heidenloch

Der Gegenstand der neuen Rezension bietet, anders als im Voraus erwartet, keine typische Fantasy, sondern handfesten Horror, aber der ist durchaus clever gemacht. Martin Schemm lässt in seinem Roman Das Heidenloch dem gleichnamigen Schacht in Heidelberg finstere Kreaturen entsteigen, die nichts Gutes im Schilde führen.

Zur Besprechung des Buchs geht es hier entlang.

Lesestoff: Torfschuppen

Der letzte Mittwochslesestoff liegt nun auch schon wieder ein paar Monate zurück – höchste Zeit also für einen neuen Buchausschnitt, diesmal aus meinem Roman Der Torfschuppenmord, da für den weiteren Verlauf des Jahres eine Fortsetzung dazu, in der Ivar die Hauptrolle spielt, geplant ist.

Hier allerdings geht es erst einmal um die Ereignisse unmittelbar im Vorfeld des titelgebenden Torfschuppenmords.

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Neu rezensiert: Mordsache Caesar

Dass Caesar 44 v. Chr. an den Iden des März ermordet wurde, ist allgemein bekannt, aber wie genau kam es dazu, und welche Rolle spielten dabei die einzelnen Personen seines Umfelds? Der Historiker Michael Sommer untersucht den antiken Kriminalfall in seinem Buch Mordsache Caesar.

Mehr über Stärken und Schwächen der Darstellung in der neuen Rezension.