Augustus, der erste römische Kaiser, ist nicht nur Gegenstand von Biographien und historischen Untersuchungen, sondern hat auch Auftritte in zahlreichen Romanen. Ein gelungenes Beispiel für solch eine fiktionalisierte Version seines Lebens ist John Williams Augustus, ein spannender Versuch, die berühmte und doch in mancherlei Hinsicht rätselhafte Persönlichkeit aus vielen Perspektiven auf einmal in den Blick zu nehmen. Mehr darüber in der neuen Rezension.
Archiv der Kategorie: Neu rezensiert
Neu rezensiert: Unglaube im „Zeitalter des Glaubens“
Das Mittelalter gilt oft pauschal als Zeitalter alles dominierender christlicher Frömmigkeit, in dem allenfalls ein paar Häretiker von der Mehrheitsmeinung abwichen, Atheismus aber praktisch unbekannt war. Diese Einschätzung versucht Peter Dinzelbacher in seiner interessanten Studie Unglaube im „Zeitalter des Glaubens“ zu korrigieren und fördert allerlei interessante Beispiele für mittelalterlichen Unglauben zutage. Zur neuen Rezension geht es hier entlang.
Neu rezensiert: Europa und Herr Stier
Die Suche nach dem wahren Kern von Sagen ist bis heute populär, aber wie engagiert man sie schon in der Antike zu betreiben wusste, belegen die Unglaublichen Geschichten des Palaiphatos, der zur Zeit Alexanders des Großen versuchte, eine rationale Erklärung für die altgriechischen Mythen zu finden. Mehr über Kai Brodersens Ausgabe des lesenswerten Klassikers in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: Akanthus und Zitronen
Es wird auf Ardeija.de wieder einmal Zeit, einen Ausflug ins alte Rom zu unternehmen – diesmal allerdings zur Abwechslung in seine Gärten und ihre modernen Rekonstruktionen. Stephanie Hauschild führt in Akanthus und Zitronen mit leichter Hand durch das komplexe und spannende Thema und gibt auch praktische Tipps, um eine Hauch Römerzeit in den eigenen Garten zu bringen. Die neue Rezension ist hier zu finden.
Neu rezensiert: Das geheimnisvolle Leben der Pilze
Covergestaltung und Titel lehnen sich denkbar deutlich an Peter Wohllebens Das geheime Leben der Bäume an, aber keine Sorge: Robert Hofrichter legt mit Das geheimnisvolle Leben der Pilze ein trotz kleiner Schwächen durchaus lesenswertes Buch vor, das mehr als ein bloßes Nachahmerprodukt ist. Mehr darüber in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: Gebrauchsanweisung für den Wald
Wie wäre es mit einem Waldspaziergang? Was man dabei entdecken kann, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte und was es sonst noch an Wissenswertem über Wälder und ihre Bewohner zu erzählen gibt, schildert Peter Wohlleben in seiner Gebrauchsanweisung für den Wald locker und eingängig. Zur neuen Rezension geht es hier entlang.
Neu rezensiert: Die Römer in Deutschland
Drei Romanrezensionen in Folge sind für Ardeija.de wohl ein Rekord – höchste Zeit also, einmal wieder ein Sachbuch zu besprechen. Andreas Thiel legt mit Die Römer in Deutschland einen gut lesbaren Ausflug in die Antike vor, der Grundwissen über eine spannende Epoche anschaulich und reich bebildert vermittelt. Mehr darüber in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: The Invisible Library
Eine unerschrockene Heldin zwischen Büchern, Agenten, Feen, Drachen, Vampiren und Werwölfen in einer bunten Steampunkkulisse: Genevieve Cogmans The Invisible Library bietet einiges, was Spaß macht, aber wer eher Tiefgang als Action sucht, wird hier vielleicht doch etwas vermissen. Die neue Rezension befindet sich hier.
Neu rezensiert: Der Sieger von Kadesch
Leider nur noch antiquarisch zu erhalten, aber nach wie vor sehr lesenswert ist Der Sieger von Kadesch, Birgit Brandaus Historienkrimi, in dem ein lebensfroher Schreiber im Hethiterreich auf Mörderjagd gehen muss. Mehr über den schönen Roman in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: Mrs. Tsenhor
Über das Leben im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. lässt sich zwar dank archäologischer Funde und bestimmter Schriftquellen einiges aussagen, aber Einzelpersonen werden meist nur dann fassbar, wenn sie der Oberschicht angehörten. Eine Ausnahme von dieser Regel bildet Ägypten, da sich dort aufgrund der klimatischen Bedingungen auch Papyri mit Dokumenten erhalten haben, die sich auf die Rechtsgeschäfte und Alltagserfahrungen von Durchschnittsmenschen beziehen. Eine solche Frau, die im Totenkult tätige Tsenhor, steht im Mittelpunkt von Koenraad Donker van Heels lesenswertem Buch. Die neue Rezension ist hier zu finden.