Archiv des Autors: Ardeija

Neu rezensiert: Wir haben das Dasein geübt

Zugegeben: Bei manchen Büchern ahnt man, dass man ihnen mit einer Rezension kaum gerecht werden kann, versucht es dann aber trotzdem, gerade, wenn es sich um so einen schönen Kunst- und Gedichtband wie diesen hier handelt: Wir haben das Dasein geübt von Andrea Drumbl und Paul Sägesser ist etwas Besonderes.

Eine Annäherung daran wartet hinter diesem Link.

Neu rezensiert: Here Be Dragons

Diese Woche ist ein Fantasy-Kurzgeschichtenband damit an der Reihe, auf Ardeija.de besprochen zu werden. Here Be Dragons von Hannah Steenbock hat nicht nur die im Titel versprochenen Drachen zu bieten, sondern eine bunte Mischung von humorvollen bis bitterernsten Geschichten.

Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Die letzten Erdentage

Auch die neue Rezension widmet sich einem historischen Roman: Martin Schemm schildert in seinem leider inzwischen vergriffen Buch Die letzten Erdentage die Zeit Ottos III. und schickt einen Grafen und einen Kanoniker auf die Suche nach einer geraubten Reliquie, die einem apokalyptischen Prediger in die Hände gefallen ist …

Mehr über packende Abenteuer und vermeintliche Untote hinter diesem Link.

Neu rezensiert: The Gladiator’s Passion

Für die neue Rezension steht unterhaltsame Lektüre auf dem Programm, ein historischer Liebesroman von Sandra Schwab: The Gladiator’s Passion führt ins römische Xanten, und dort wird aus einer heißen Affäre zwischen dem titelgebenden Gladiator und einem Militärarzt bald mehr und noch dazu ein dramatisches Abenteuer.

Die neue Rezension wartet hinter diesem Link.

Neu rezensiert: Wie man den Zorn besiegt

Wie man den Zorn besiegt ist eine Frage, die sich auch heute noch manch ein Mensch stellen sollte. Eine mögliche Antwort bietet der griechische Autor Plutarch, von Marion Giebel wie immer frisch und modern übersetzt, in dem gleichnamigen Büchlein, das einen Auszug aus den Moralia enthält.

Mehr darüber in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Rätselhaftes Saint-Rémy

Der neue Krimi von Cay Rademacher, Rätselhaftes Saint-Rémy, führt an eine der schönsten Stellen der Provence und liest sich durchaus spannend, aber die Handlungszeit der Buchreiche, zu der er gehört, sorgt inzwischen für gehörige Verwirrung …

Mehr über einen Mord an einer Ausgrabungsstätte und ein kapitales Kontinuitätsproblem in der neuen Rezension.

Neu rezensiert: Karwendelgold

Nach dem zuletzt besprochenen Sachbuch ist nun wieder ein Roman an der Reihe: Karwendelgold von Martin Schemm dreht sich nicht nur um Bergabenteuer und ein historisches Dokument, das zum Auslöser einer Schatzsuche wird, sondern auch um blutige Morde.

Die neue Rezension ist hier zu finden.

Neu rezensiert: Fischer, Perle, Walrosszahn

Zugegeben, dafür, dass erst April ist, lehne ich mich vielleicht mit der Einschätzung weit aus dem Fenster, aber ich bin überzeugt, dass Nikolas Jaspert mit Fischer, Perle, Walrosszahn. Das Meer im Mittelalter eines der schönsten Bücher des Jahres 2025 gelungen ist. Äußerlich sehr hübsch gestaltet, bietet es anregende und in manchen Punkten auch überraschende Lektüre.

Hier geht es zu der begeisterten neuen Rezension.

Einige Gedanken über das Schreiben

Foto: Auf beigefarbenem Hintergrund liegt das Buch "Oktoberperlen" von Maike Claußnitzer schräg auf ihrem Roman "Der Torfschuppenmord". Beide Cover, jeweils von Sameena Jehanzeb (saje design) erstellt, sind weißgrundig gestaltet, "Der Torfschuppenmord" zeigt eine wikingerzeitlich anmutende Streitaxt, als Akzentfarbe dient Rot; "Oktoberperlen" zeigt Glasperlen und in der unteren rechten Ecke Meerwasser, die Akzentfarbe ist in diesem Fall Blau.

Mein neues Buch Oktoberperlen lässt sich, wie alle meine Geschichten, unabhängig von den früher entstandenen und erschienenen Texten lesen, knüpft aber in gewissem Maße an den Roman Der Torfschuppenmord an. Denn Ivar, der Protagonist der Oktoberperlen, spielt auch schon im Torfschuppenmord eine Rolle, wird allerdings, den gewählten Perspektiven geschuldet, überwiegend aus der Außensicht betrachtet, während man im neuen Buch viel darüber erfährt, wie er sein Umfeld und sich selbst sieht und welche Bedeutung Glasperlen, Heidelbeeren, Katzen und noch so manches mehr für ihn haben.

Im Genre allerdings unterscheiden sich die zwei Geschichten, denn auch wenn beide Fantasyelemente haben, ist Der Torfschuppenmord ein Krimi, was man von den Oktoberperlen nicht behaupten kann, in denen kein Mord aufzuklären ist, sondern eine Figur erkundet wird, und das mehr oder minder in Novellenlänge, ohne dass die kleine Erzählung unbedingt eine Novelle sein sollte (denn ein Falke mag in ihr zwar vorkommen, aber der Falke ist er nicht).

Verbunden sind meine Bücher immer durch die Welt, in der sie angesiedelt sind, und das wiederkehrende Figurenensemble (wobei durchaus wechselt, welche Gegenden und Personen jeweils im Mittelpunkt stehen). Was genau ich gerade über sie zu erzählen habe, unterscheidet sich dagegen und reicht von der bloßen Momentaufnahme bis zum langen Roman, von Geister- und Zaubergeschichten bis zu Geschehnissen ohne übernatürliche Einflüsse.

Zugegeben, das mag ein etwas unübliches Vorgehen sein: Gerade im Unterhaltungsbereich ist der Buchmarkt stark nach Genres aufgeteilt, und viele Menschen scheinen es auch zu schätzen, immer wieder ein und dasselbe Handlungsmuster (gern mit wechselndem Personal und Beiwerk) zu lesen, statt schon vertrauten Figuren durch verschiedene Arten von Büchern zu folgen.

Aber die Charaktere, ihre Umgebung und die tausend Kleinigkeiten, die mir wichtig sind, einem bestimmten Grundschema im Ablauf oder einer Gesamtaussage unterzuordnen, liegt mir nicht. Vielleicht ist die Zweitfach-Historikerin in mir mit ihrer Neigung, einzelne literarische Texte als kleine Ausschnitte größerer fiktiver Geschichtsabläufe zu imaginieren, doch oft stärker als die Literaturwissenschaftlerin, vielleicht dominiert auch nur die Freude daran, mich spontan auf Schreibideen und Themen einlassen zu können, ohne sie für ein spezifisches (Sub-)Genre passend machen zu müssen, aber auch in Zukunft wird es mit den Büchern aus Aquae Calicis und Castra Nova wohl so sein, dass sich nie ganz vorhersagen lässt, in welches Genre sie am ehesten passen.

Versprechen kann ich immerhin, dass es weiterhin viel Tee und ein halbwegs gutes Ende der einzelnen Episoden geben wird.

 

Neu rezensiert: Anarchie Déco 1930

Auch die neue Rezension widmet sich einem Fantasyroman, allerdings einem eher ernsten und abgründigen: In Anarchie Déco 1930 führen Judith und Christian Vogt in die letzten Jahre der Weimarer Republik, deren politische Verwerfungen hier von Magie begleitet und verstärkt werden.

Alles Weitere über den Abschluss des nicht unbedingt nur unterhaltsamen Zweiteilers hinter diesem Link.