Bienen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken, und das Bienensterben zählt sicher zu den größten Umweltkrisen unserer Zeit. Dafür, dass diese Tiere solch eine immense Bedeutung für uns haben, wissen aber eigentlich die Wenigsten genug über sie. Abhilfe schaffen kann Helen Jukes wunderbarer Erfahrungsbericht Das Herz einer Honigbiene hat fünf Öffnungen, der nicht nur viel Spannendes und Überraschendes über Bienen verrät, sondern auch den Blick auf das menschliche Leben und seine Licht- und Schattenseiten schärft. Alles Weitere über das Buch, das zu den schönsten Neuerscheinungen des Jahres zählt, in der aktuellen Rezension.
Archiv der Kategorie: Neu rezensiert
Neu rezensiert: Die seltsamsten Orte der Antike
Geschichte ist ohne die geographischen Räume, in denen sie sich abspielt (oder auch nur imaginiert wird), schlichtweg nicht vorstellbar. Darunter sind auch immer wieder ungewöhnliche Stätten. Zu ihnen will der Althistoriker Martin Zimmermann Interessierte in seinem neuesten Buch Die seltsamsten Orte der Antike führen. Darüber, wie gut das Vorhaben gelungen ist, informiert die neue Rezension.
Neu rezensiert: The Darkening Age
Zugegeben: Als Mediävistin ist man immer negativ voreingenommen, wenn ein Buch den Übergang von der Antike ins Mittelalter primär als Abgleiten in ein finsteres Zeitalter schildert. Dennoch war ich eigentlich bereit, mich von Catherine Nixeys The Darkening Age eines Besseren belehren zu lassen. Den Prozess der Christianisierung gewissermaßen aus der Perspektive der Verlierer zu erzählen, klingt schließlich nach einem interessanter Ansatz. Warum seine Umsetzung zu wünschen übrig lässt, erklärt die neue Rezension.
Neu rezensiert: One Pot Soulfood
Das Wetter soll in den nächsten Tagen kälter und ungemütlicher werden – Grund genug, an tröstliches warmes Essen zu denken und ein besonderes Kochbuch zu besprechen. In One Pot Soulfood finden sich aber nicht nur Gerichte, die den beginnenden Herbst angenehmer machen, sondern alle möglichen alltagstaugliche Rezepte mit Zutaten aus aller Welt. Wer mehr wissen möchte, findet hier die neue Rezension.
Neu rezensiert: Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen
Verlust, Trauer und Tod sind unausweichliche, aber gern verdrängte menschliche Erfahrungen. Barbara Imgrund stellt gerade sie in den Mittelpunkt ihres kurzen Romans Das Glück des Schmetterlings beim Fliegen und findet einen ungewöhnlich optimistischen Blick auf vieles, was einen sonst häufig eher zurückscheuen lässt. Zur neuen Rezension geht es hier entlang.
Neu rezensiert: 1949
Historische Untersuchungen, die ein spezielles Jahr in den Mittelpunkt stellen, sind populär: Von Eric H. Clines 1177 v. Chr. über Adam Zamoyskis 1812 bis hin zu Florian Illies‘ 1913 dürfte sich mittlerweile ein Beispiel für fast jede Epoche der Menschheitsgeschichte finden. Selten aber erscheint einem das Ergebnis so aktuell und bitter notwendig wie im Falle von Christian Bommarius‘ 1949, einem Buch, das die Gründung der Bundesrepublik ungeschönt in Form eines breiten Panoramas der damaligen Gesellschaft nachzeichnet. Mehr darüber in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: Lied des Lebens
Der Sommer ist schon fast vorbei, aber wer ihn noch ein wenig nachklingen lassen oder sich ganz einfach luftig-leicht in einen Dänemarkurlaub träumen möchte, findet in Ann-Kristin Vinterbergs Lied des Lebens die richtige Lektüre. Alle Details über den neuen Liebesroman, der sich entspannt weglesen lässt, in der neuen Rezension.
Neu rezensiert: Sonnenhymnen
Der Pharao Echnaton zählt zu den bekanntesten, aber auch zu den umstrittensten Gestalten des Alten Ägypten. Zwei religiöse Texte, der Große und der Kleine Sonnenhymnus, gelten als seine literarischen Werke. Christan Bayers Edition der Sonnenhymnen ist besonders lesenswert, bietet sie doch über die Texte selbst hinaus einen gelungenen Einblick in eine bewegte historische Epoche. Der Link zur neuen Rezension befindet sich hier.
Neu rezensiert: Jesus und seine Welt
In gewisser Weise geht es wieder einmal um römische Geschichte, allerdings mit ganz anderer Schwerpunktsetzung als sonst. Cay Rademacher führt in Jesus und seine Welt in die historisch-kritische Jesusforschung ein und entwickelt dabei einige sehr interessante Überlegungen. Alles Weitere verrät die neue Rezension.
Neu rezensiert: The Idylls of the Queen
Romane um den Artushof gibt es seit dem Mittelalter in Hülle und Fülle, aber vermutlich sind nur wenige darunter, die als waschechter Krimi angelegt sind. Phyllis Ann Karrs schon 1982 zum ersten Mal erschienene Idylls of the Queen bieten aber genau das: eine Mordermittlung in einer verzauberten Märchenwelt, deren Wertvorstellungen augenzwinkernd hinterfragt werden, ohne dass die Kulisse dadurch ihren Charme einbüßt. Die neue Rezension ist hier zu finden.