Ein paar Märchen gefällig? Eine bunte Mischung aus vertrauten und unbekannteren Geschichten aus den unterschiedlichsten Ländern bieten Die schönsten Liebesmärchen der Welt.
Alles Weitere darüber wie gewohnt in der neuen Rezension.
Ein paar Märchen gefällig? Eine bunte Mischung aus vertrauten und unbekannteren Geschichten aus den unterschiedlichsten Ländern bieten Die schönsten Liebesmärchen der Welt.
Alles Weitere darüber wie gewohnt in der neuen Rezension.
Diese Woche kommt der Lesestoff mit einem Tag Verspätung, aber zum Ausgleich dafür ist es auch kein schon veröffentlichter Buchausschnitt, sondern eine Szene aus Tricontium, die seinerzeit einem Kürzungsdurchgang zum Opfer gefallen ist. Thematisch schließt sie an den Text von letzter Woche an, in dem Wulf, Oshelm und ganz am Rande auch Aslak schon aufgetreten sind.
Als Wulf einige Zeit später erkrankt, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Oshelm und Aslak, als dieser dem Schreiber vorwirft, Wulf würde ihn doch wohl nur um den Preis sexueller Gefälligkeiten beschützen. Als Oshelm Wulf davon berichtet, entspinnt sich folgendes Gespräch.
Heute wird es kriminell: Louise Pennys spannender Roman Hinter den drei Kiefern führt in ein nur scheinbar idyllisches kanadisches Dorf, in dem nicht nur eiskalt ein ungewöhnlicher Mord geplant und ausgeführt wird, sondern auch der Drogenschmuggel floriert.
Die neue Rezension ist hier zu finden.
Lesungen können ja im Moment leider nicht stattfinden, aber für eine schöne Alternative möchte ich hier ein bisschen Werbung machen: Heike Ballers HörBar.
In ihrem Blog Kölner Leselust veröffentlicht Heike Baller nicht nur lesenswerte Rezensionen, sondern auch immer wieder Beiträge mit Gedichten unter dem Stichwort Hauptsache Lyrik. Für die HörBar hat sie nun auch zahlreiche Gedichte eingelesen.
Mehrfach vertreten ist in der Auswahl Rainer Maria Rilke, dessen Poesie Heike Baller kongenial in gesprochene Worte umsetzt und so zum Klingen und Glänzen bringt (Anhörtipp: Ringe in der Abteilung Heike Baller liest Lyrik).
Einen zweiten Schwerpunkt bildet Barocklyrik, deren zeitlose Frische erst in der hörbaren Variante so richtig deutlich wird. Neben Werken von Andreas Gryphius oder Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau erscheint hier auch Paul Gerhardts Sommergesang („Geh aus, mein Herz, und suche Freud“), der den meisten wohl eher gesungen als Kirchenlied vertraut ist, als vorgelesenes Gedicht.
Besondere Hörempfehlung hier: Susanne Elisabeth Zeidlers Beglaubigung der Jungfer Poeterey (zu finden unter Schullektüre zum Anhören), ein Text, dessen feministische Stoßrichtung auch heute noch aktuell wirkt und von Heike Baller voller Verve und mit dem passenden spöttischen Unterton vorgetragen wird.
Außer auf ihrer Website liest Heike Baller übrigens auch auf ihrem Youtube-Kanal.
Wie letzte Woche ist der heutige Mittwochs-Lesestoff ein Ausschnitt aus Tricontium. Diesmal geht es um die mögliche Bewältigung schwieriger Zeiten durch Lektüre – oder zumindest ein diesbezügliches Gespräch, das Wulfilas Vater Wulf mit einem neuen Bekannten führt, als er sich nach einem blutigen Bürgerkrieg, in dem er auf der Verliererseite gestanden hat, als Gefangener in den Steinbrüchen von Mons Arbuini wiederfindet.
Trotz des eher tristen Themas viel Vergnügen beim Lesen (und eine aufrichtige Entschuldigung an Boethius, der hier etwas respektlos behandelt wird)!
Es wird wieder einmal Zeit für ein bisschen Literaturwissenschaft! Wer Lust hat, eine ebenso knappe wie kenntnisreiche Einführung in Homers Odyssee zu lesen, findet in Bernhard Zimmermanns neuem Buch, was er sucht.
Viel Vergnügen bei der Lektüre der neuen Rezension.
In den Lesestoff-Beiträgen der letzten Wochen sind ja schon mehrfach Herrad und Wulfila aufgetaucht oder zumindest erwähnt worden (hier und hier). Wer wissen möchte, wie die Richterin und der Dieb überhaupt ein Paar geworden sind, muss zu meinem ersten Roman Tricontium greifen, aus dem dann auch der heutige Mittwochslesestoff stammt. In der folgenden Szene begegnen die beiden sich gerade zum ersten Mal wieder, nachdem sie sich einige Jahre zuvor unter eher unglücklichen Umständen kennengelernt haben.
Diesmal kommt auch ein bisschen Latein im Text vor, daher kurz zur Erklärung:
Deo gratias – Gott sei Dank
Fere libenter homines id quod volunt credunt – Die Menschen glauben ganz gern das, was sie wollen (Caesar, De bello Gallico, 3,18; das Zitat ist hier aber zugegebenermaßen arg aus dem Kontext gerissen)
Wenn etwas dazu beitragen kann, die Laune in belastenden Zeiten ein bisschen zu heben, dann vielleicht ein heiterer und unterhaltsamer Roman. Ulrike Hartmanns Debüt Liebe geht durch den Garten erzählt amüsant, wie eine vom Pech verfolgte Enddreißigerin das Gärtnern als neues Hobby entdeckt und so ganz nebenbei auch den Weg zum Glück findet.
Die neue Rezension wartet hinter diesem Link.
Und weiter geht es mit dem Mittwochs-Lesestoff. Passend zum nahenden Osterfest gibt es diese Woche (Greifen-)Küken und eine Hasenfrau, die gar nicht weiß, dass sie eine ist.
Der letzte Woche schon am Rande erwähnte Steppennomade Gorta hat seinen ersten Auftritt nicht im Rattenlied, sondern in der Erzählung Der Weg ins andere Land, die in meiner Kurzgeschichtensammlung Greifen, Grabraub und Gelichter zu finden ist. Ein kleiner Ausschnitt daraus (S. 169-170) bildet den heutigen Lesestoff.
Gorta ist mit seinem Ziehsohn Sagai auf der Flucht vor Verfolgern und muss sich auf dem Dachboden seiner Schwester Tabiti, die einen Mann aus der Stadt geheiratet hat, verstecken. Dass er dort nicht von seinen Feinden entdeckt wird, hat er nur der schnellen Reaktion der aus dem fernen Westen stammenden Schreiberin Hortensia zu verdanken, die ebenfalls bei Tabiti zu Gast ist und einen Krieger, der auf der Suche nach Gorta vorbeikommt, gekonnt hinters Licht führt. Als die Gefahr erst einmal überstanden ist, geht es folgendermaßen weiter.
Es wird mathematisch! Wer bisher daran gezweifelt hat, dass Rechnen Spaß machen kann, wird von Christian Hesse und Karsten Schwanke in Von Glückszahl bis Geheimzahl eines Besseren belehrt.
Mehr über den unterhaltsamen Streifzug durch Alltagsmathematik und Wissenschafsgeschichte in der neuen Rezension.